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Review Jinbei Discovery DC 1200

So, nach langer Zeit wieder mal ein längerer Textbeitrag für diesen Blog. Diesmal geht es um den Jinbei Discovery DC 1200 inklusive der 150er Octobox und dem 50cm Beautydish nebst Wabe. Der Grund, warum ich mich für dieses Review entschieden habe, ist folgender: Es gibt zwar einige Testberichte im Web, z.B. der von Wupperfotografie und insbesondere Patrick Ludolph, den ich sehr angenehm zu lesen fand und der mich maßgeblich zur Anschaffung bewogen hat. Meines Erachtens haben die meisten verfügbaren Reviews aber einen Fehler: Den Testern wurde das Gerät kostenlos zum Test überlassen. M.E. schaut man da nicht mehr so genau hin, denn man mag ja nicht von der Liste der potentiellen Tester gestrichen werden. Mein Equipment ist selbst angeschaft und deswegen kann ich damit auch gnadenlos ins Gericht gehen ;-)

Was vielleicht auch noch vorab gesagt werden muss: Dies ist kein Review, dass die Bedienung dieses Blitzes nach dem Motto “wer die volle Leistung möchte, muss den Blitzkopf auf Port A anschließen und die “A+B”-Taste drücken” erläutert. Ich möchte hier hauptsächlich die Eindrücke aufschreiben, die ich nach einer gewissen Zeit der Benutzung (ca. 1,5 Monate) erworben habe. Dabei vielleicht noch meine Perspektive: Ich würde mich als anspruchsvollen Amateur bezeichnen. Klar, hin und wieder habe ich den ein oder anderen “richtigen” Auftrag, aber hauptsächlich ist die Fotografie ein Hobby. Nichts desto trotz bin ich schnell genervt von undurchdachten oder simpel zu verbessernden Produkten.

A. Warum der Jinbei Discovery?

Zunächst will ich die Frage beantworten, warum ich mich für diesen mobilen Blitzgenerator entschieden habe, denn ich habe eigentlich schon lange mit der Anschaffung eines Elinchrom Ranger Quadra geliebäugelt. Irgendwann kam aber der Punkt, an dem ich erkannt habe, dass sich die Ausgabe für einen Ranger mit zwei Köpfen und Lichtformern in einem preislichen Bereich abspielen wird, den ich für die Ausübung eines Hobbys eigentlich (zumindest im Moment) nicht mehr rechtfertigen kann. Ich habe mich also nach Alternativen umgesehen. Und da stößt man zwangsläufig auf den Jinbei Freelander und den Jinbei Discovery. Angefixt von dem Gedanken für die Hälfte des Geldes ca. 1,5 Blenden mehr Licht zu haben und den eigentlich fast vollständig positiven Reviews über den Jinbei Discovery habe ich also zugegriffen und das Discovery Set, eine 150cm Octobox und das 50er Beautydish ausgewählt. An dieser Stelle schon mal ein Lob für den großartigen, ja gerade exzellenten Service von Foto Morgen. Es gibt kein Problem, das die nicht sofort mit der größtmöglichen Kulanz und Freundlichkeit lösen.

B. Äußerer Eindruck:

Der äußere Eindruck ist gut. Im Detail verhält es sich wie folgt:

B. I. Koffer:

Das Discovery Set kommt in einem ordentlichen Alukoffer – der ist jetzt nicht unbedingt vergleichbar mit einem Peli-Case, aber für die übliche Schlepperei on Location reicht das schon aus, zumindest für eine längere Weile. In dem Case befindet sich im unteren Teil eine Kunststoffform, in die die Teile des Sets genau passen, eine Schaumstoffpolsterung befindet sich aber nur im Deckel. Sicherlich wäre es angebracht, auch im unteren Teil eine Schaumstoffpolsterung zu verbauen. Oder man muss sich selbst behelfen und eine eigene gepolsterte Einteilung für das Case bauen, denn viele Sachen muss man eigentlich nicht jedes Mal mitschleppen. Die Blitzschiene und die Handhalterung benutze ich z.B. überhaupt nicht und würde sie sofort weglassen lassen. Eventuell würde ein Eigenbau auch den Plastikgeruch etwas dämpfen, der aus dem Case strömt – er hat  zwar nach einem Monat Nutzung schon stark nachgelassen, aber er ist immer noch spürbar.

Was gar nicht überzeugt, sind die Schlösser an dem Koffer. Die Schließen funktionieren gut, aber auch abgesperrt würden die sich sicherlich mit mäßiger Gewalt öffnen lassen. Ich denke, ein Mann würde auch einen abgesperrten Koffer in vielleicht 30s aufmachen können.

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B. II. Der Generator selbst:

Der Generator selbst ist ziemlich massiv. Ich bin mir bis jetzt noch nicht sicher, ob die Außenhülle aus Plastik oder aus Metall ist – sie ist beim Anfassen immer ziemlich kühl, hört sich aber bei einem Klopftest nach Plastik an. Jedenfalls ist sie sehr stabil und wertig. Gleiches gilt für die Knöpfe und Schalter auf dem Bedienpanel. Auch die Spaltmaße sind meines Erachtens nirgendwo zu groß und immer gleichmäßig. Für die Verarbeitungsqualität an sich muss man dem Gerät sicherlich die volle Punktzahl geben.

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Klar, das Ding wiegt auch was. Ich habe aber keine Probleme, den Koffer mit mir rumzutragen. Mehr interessiert mich dabei eigentlich nicht ;-)

Ein – zugegeben kleiner – Negativpunkt bleibt: Auf dem Bedienpanel und auch auf der restlichen Hülle befinden sich von Anfang an kleine, aber doch erkennbare Kratzer und zwar immer über den Schaltern und an der Stelle, wo die Verriegelungen für den Akku sind. Dies kann man auf dem zweiten der folgenden Bildern ganz gut erkennen. Mich stört das jetzt nicht weiter, aber dennoch frage ich mich, wie diese Kratzer dahin gekommen sind, denn sie sind ja offensichtlich systematisch. Vielleicht sind sie beim Einbau der Knöpfe entstanden.

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B. III. Der Blitzkopf:

Der Blitzkopf besteht außen komplett aus Plastik, das von der Haptik nicht so gut rüberkommt, wie es der Generator tut. Die Blitzröhre und das Einstelllicht befinden sich dann jedoch in einem innen liegenden Metallgehäuse. Ich gebe zu, ich hatte meine Zweifel, ob der Kopf die 150er Octobox halten kann – weniger vom Bajonett als vom Neiger her. Als ich aber gesehen habe, dass der Neiger nur außen aus Plastik besteht und die wesentlichen Teile innen aus Metall bestehen (siehe das zweite der folgenden Fotos), war ich etwas beruhigter. Und siehe da – es gibt mit der 150er Octobox keine Probleme. Der Neiger lässt sich fest genug verschließen, dass der eingestellte Winkel stabil bleibt und nichts wackelt. Auch draußen hatte ich damit keine Probleme.

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Mit dem Bajonett - es handelt sich um das beliebte und leider von verschiedenen Herstellern auch verschieden interpretierte Bowens S-Bajonett - hatte ich keine Probleme. Die Lichtformer rasten satt ein und halten gut. Auch die Verriegleung funktioniert tadellos. Interessant wird es natürlich erst dann, wenn man Bowens S-Bajonett Produkte von einem anderen Hersteller kauft und diese versucht anzuschließen. Sobald ich da etwas zu berichten weiß, werde ich das hier aktualisieren.

Hier sei darauf hingewiesen, dass es auch einen robusteren Blitzkopf aus Metall zu kaufen gibt. Sollte ich demnächst noch einen Blitzkopf anschaffen, wird dies sicherlich die Metallversion sein. Denn irgendwann wird das Stativ mit dem Blitzkopf drauf umfallen, vermutlich durch meine eigene Unfähigkeit – und da hab ich meine Zweifel, ob das der Plastikkopf überleben würde.

B. IV. Der Akku:

Für den Akku gilt eigentlich das gleiche wie für den Generator, sehr wertig und gut verarbeitet. Der Anschluss an den Generator klappt reibungslos, ein bisschen Druck und er rastet satt ein. Ich habe keine Befürchtungen, dass sich da einmal etwas ungewollt lösen könnte. Schwierig ist aber manchmal, den Akku wieder vom Generator zu lösen. Dies erfordert zum einen eine günstige Position, am besten man hebt Generator und Akku leicht an; zum anderen ist schon ein recht starker Druck auf die Verriegelungen nötig, der aufgrund der Platzierung der Verriegelungen am Gehäuse nicht ganz einfach aufzubauen ist.

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B. V. Die Kabel und Anschlüsse:

Die Kabel machen einen guten Eindruck – ich finde sie zwar etwas zu weich und deswegen irgendwie ein bisschen „klebrig“ in den Händen, aber das ist wohl Geschmackssache. Dafür sind sie nicht besonders widerspenstig. Die Anschlüsse sind standardmäßig mit blauen Schraubverschlüssen abgedeckt, die sogar eine kleine Dichtung haben. Öffnet man die Schraubverschlüsse, sind sie über ein Plastikbändchen mit dem jeweiligen Gehäuse verbunden, sodass sie nicht verloren gehen können. Nichts desto trotz: 100%ig sicher ist diese Verbindung nicht. Mir ist bereits beim ersten Test ein Verschluss, bei dem sich die Verbindung vom Gehäuse gelöst hatte, heruntergefallen. Seit dem achte ich darauf, nicht zu sehr an den Verschlüssen zu reißen.

Was etwas lästig ist, ist die Tatsache, dass die Stecker keine Markierungen haben, wie sie eingesetzt werden sollen. Es gibt zwar nur eine richtige Möglichkeit, aber bis man die gefunden hat, kann ein bisschen Zeit vergehen. Nach genauerem Hinsehen ist mir aufgefallen, dass die Stecker drei Kerben haben, von denen eine etwas dicker ist. Diese dickere Kerbe muss sich, damit der Stecker passt, auf 09:00 Uhr befinden. Wenn man darauf achtet, geht das Einstöpseln schnell. Manchmal sind die Lichtverhältnisse aber nicht gut genug, um diese Kerbe treffsicher feststellen zu können. Steckt das Kabel erst einmal im Generator und im Blitzkopf, kann und sollte es dort auch wieder verschraubt werden. Jinbei hat hier einen recht gut funktionierenden Mechanismus vorgesehen.

B.V. Die Octobox:

Bezüglich der Octobox ist meine Meinung etwas zweigeteilt… Der Aufbau ist genial einfach, man stellt sie auf den Boden und spannt sie von innen wie einen Schirm. Es dauert vielleicht 15s, dann ist das Ding aufgebaut. Dann noch per Klettverschluss den Innen- und den Außendiffusor anbringen und fertig ist sie. Auf der Rückseite gibt es Stellen, an denen der Stoff per Klettverschluss geöffnet werden kann, was das Aufsetzen auf das Bajonett des Blitzkopfes ungemein erleichtert. Dies alles kann ohne Probleme von einer Person vorgenommen werden. Der ganze Aufbaumechanismus ist sehr wertig und hat deswegen volle Punktzahl verdient.

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Was mich jedoch stört, sind die Nähte. Es hängt fast an jeder größeren Naht ein Faden raus. Die habe ich mittlerweile abgeschnitten, sodass dies eigentlich kein Problem darstellen sollte. Ich habe nur keine Ahnung, wie lange die Nähte an sich häufiges Auf- und Abbauen mitmachen werden. Ein weiterer Störfaktor ist die silberne Beschichtung an manchen Stellen innen. Ich habe den Eindruck, dass sie dort ungleichmäßig aufgetragen ist und dass sich dies mit häufigen Auf- und Abbauen noch verschlechtern wird.

Mit der Lichtqualität bin ich eigentlich zufrieden (siehe unten dazu), aufgrund der gerade dargestellten Mängel überlege ich aber, die Box durch eine Elinchrom Deep Octa 100, die auch auf Bowens adaptiert werden kann, zu ersetzen oder zumindest zu ergänzen.

B. VI. (Der, die, :-)) Das Beautydish:

Mit dem Beautydisch bin ich nur begrenzt zufrieden. Zwar ist es von außen sehr stabil, was wohl bei einem solchen Produkt auch nicht so schwer zu erreichen sein sollte. Die weiße Lackierung innen ist jedoch über die Maßen empfindlich. Bereits vom ersten Einsetzen der Wabe entstehen an den Befestigungspunkten üble Kratzer. Ich habe mir jetzt dadurch beholfen, dass ich die relevanten Punkte an der Wabe mit Tape überklebt habe, um ein völliges Verkratzen zu vermeiden. Die Wabe selbst hält mit Schnappverschlüssen in dem Beautydish – auch hier bin ich mir nicht sicher, wie lange sie das mitmachen wird.

Was mir auch aufgefallen ist: Die Blitzröhre sitzt extrem weit hinten in dem Dish. Ob das für den Lichtwurf so gut ist, wage ich mal zu bezweifeln.

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C. Im Betrieb:

Ich konnte den Generator und die Lichtformer jetzt bei ca. 5 Portraitshoots testen. Dabei sind mir einige Dinge aufgefallen, die ich hier unbedingt ansprechen möchte:

Das Display des Generators ist in hellem Sonnenlicht nicht besonders gut überhaupt nicht ablesbar. Wenn es wirklich hell ist, muss man es mit der Hand abschirmen, um es lesen zu können. Mich stört es nicht dramatisch, da es mir eigentlich egal ist, auf welcher Stufe der Generator läuft – ob meine Bilder richtig belichtet sind, messe ich einmal und fertig.

Auch die Batterieanzeige ist, nun ja, komisch. Bereits relativ schnell fängt sie während der Ladezeiten an zu flackern, geht aber nach kurzem Flackern, bei dem die unteren LEDs leuchten, schnell wieder auf die höchste Stufe zurück. Im Betrieb hat das aber keine Auswirkungen.

Hin und wieder schaltet sich die aktivierte “Fast”-Taste aus unerfindlichen Gründen ab.

Das präzise Einstellen der Leistung ist schwierig, weil sich das Rad stufenlos bewegen lässt, das Display aber nur verzögert anzeigt. D.h. es kommt häufig vor, dass man schon zu weit gedreht hat, obwohl das Display noch eine halbe Blende zu wenig anzeigt.

Nun kommt das, was mich wohl am meisten stört: Die Ladezeit des Generators. Alles ist gut, solange man indoor arbeitet und deswegen nicht so viel Leistung braucht, oder auch outdoor nur max. 2/3 der Leistung abruft. Wenn man aber die volle Leistung will, d.h. 1200 W/s und demzufolge die „A+B“ Taste, die alle verfügbare Leistung auf den A-Port leitet, gedrückt hat, dann dauert das Nachladen lange. Echt lange. Ca. 6 Sekunden. Wenn man die „Fast“-Taste drückt, verkürzt sich die Zeit auf immer noch gefühlt ewig lange ca. 5 Sekunden (Die Zeiten habe ich in einer Videodatei gemessen, sollte also ungefähr so hinkommen). Klar, das wusste ich vorher und es steht auch in den Spezifikationen. Was ich nicht wusste: Auch für jemanden, der eher langsam fotografiert, sind 5 Sekunden zwischen den Bildern manchmal ewig lang. Wie oft kommt es vor, dass das Model gerade einen Ausdruck hat, den man unbedingt erwischen will und dann ist der Blitz nicht geladen. Mir ist schon klar, dass ich hier nicht die 1,5 Sekunden, die ein Broncolor Generator bis zur vollen Leistung braucht, erwarten kann, aber ein bisschen schneller… Das wäre so schön. Gut, ich gebe zu, dass ich die volle Leistung nicht wirklich oft brauche. Aber wenn, dann wäre es schon schön, wenn da mehr Geschwindigkeit vorhanden wäre.

Nun der weitere größere Störfaktor: Entgegen aller Reviews, die ich gelesen habe, gibt es doch bemerkbare Schwankungen in der Farbstabilität des Blitzlichtes. Es schwankt hin und her zwischen einem leicht orange-gelben Stich und einen leicht lila-roten Stich. Die Unterschiede sind nicht groß, aber doch vorhanden. Und gerade wenn man in Lightroom bei vielen Aufnahmen parallel den Weißabgleich verändern will, muss man hinterher immer nochmal bei allen drüber schauen, ob es auch überall passt. In aller Regel sind die Schwankungen nicht dramatisch, aber es kommt doch vor, dass es nervt. In Lightroom liegen die Schwankungen dann meistens so zwischen 150 und 300K plus ca. 5 bis 10 Einheiten bei der „Tönung“: Das Gute ist: in den meisten Fällen ist der Blitz stabil. Die gerade beschriebenen Ausreißer kommen nur ab und zu vor, und zwar dem Gefühl nach, wenn der Blitz heißer wird.

Über die Akkulaufzeit kann ich mich nicht beklagen. Allerdings erst, nachdem ich von Foto Morgen einen neues Set zugeschickt bekommen habe. Bei dem ersten Set war der Akku bei voller Leistung und aktiviertem „Fast“-Knopf schon nach ca. 50 Auslösungen leer und das Gerät schaltete sich ab. Die Akkuanzeige stand wohlgemerkt dabei noch auf komplett voll. Nachdem der Akku ja überall hoch gelobt wird, dachte ich mir „das kann doch nicht sein“ und habe Foto Morgen kontaktiert. Ich habe dann eine kostenlose Retoure machen können und hatte drei Tage später schon das neue Gerät in den Händen, bei dem der Akku deutlich länger durchhält. Ich habe nur drei Shoots mit je ca. 150 Aufnahmen hinter mir, bei dem das Gerät auf max. 1,3 lief, der Akku ist immer noch voll.

Dann noch etwas zu den Lichtformern… Die Octobox ist in Ordnung, aber auch hier muss ich feststellen, dass sie die Lichtfarbe etwas in die rot-lilane Richtung verschiebt. Minimal, aber man kann es sehen. Sonst bin ich mit der Lichtqualität zufrieden, ich benutze sie meisten nur mit dem Innendiffusor, um das Licht noch etwas richten zu können und mir noch etwas „Knackigkeit“ zu bewahren. Das funktioniert ganz gut.

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Und noch ein paar Bilder aus dem Einsatz: Klar, die Box ist für groß genug für Ganzkörperaufnahmen:

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Womit ich nicht so zufrieden, ist das Beautydish. Klar, dieser Reflektortypus streut sehr weit. Ich habe hier aber den Eindruck, dass er sehr ungleichmäßig streut. Indoor ist es nur extrem schwer vorhersehbar, was beleuchtet sein wird und was nicht. Die Schattencharakteristik ist für ein so günstiges Dish in Ordnung, aber nicht wirklich schön. Ich habe insgesamt das Gefühl, dass die Beleuchtung mit dem Ding einfach nicht regelmäßig ist, obwohl ein Foto der Lichtquelle und Messungen etwas anderes agen. Wenn ich es benutze, dann eigentlich nur mit der Wabe. Und was auch noch zu bemerken ist: Das Dish zieht das Licht extrem ins Gelbe, was deutlich und auch dem ungeschulten Auge auffällt. Dies ist ziemlich lästig. Leider gibt es, soweit ich informiert bin, keine Möglichkeit, andere Dishes zu adaptieren. Da Jinbei ein Bowens-Bajonett benutzt, bleibt also nur noch das Bowens-Beautydish. Mal sehen, ob ich das ausprobieren werde.

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Hier noch zwei Bilder mit dem Dish, das Obere mit Wabe,das Untere ohne:

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Fazit:

Sicherlich ist der Jinbei Discovery DC 1200 das Beste, was man für dieses (für eine Blitzanlage wenige) Geld bekommen kann. Gegen die Verarbeitung kann man, auch wenn sie nicht immer 100%ig ist, eigentlich nichts sagen. Nichtsdestotrotz gehen mir die langen Ladezeiten und die teilweisen Farbabweichungen doch ziemlich auf die Nerven. Auf lange Sicht werde ich wohl doch auf den Ranger Quadra umsteigen. Der hat zwar weniger Leistung, ist dafür aber auch deutlich fixer. Den Preis für die 5d Mk III konnte ich ja auch irgendwie rechtfertigen ;-)

Ich hoffe, ich konnte euch damit ein bisschen weiterhelfen. Bei Fragen nicht zögern, hier zu kommentieren :-)